Ostsee 2007

Reise an die Ostsee mit der Königsklasse Juli 2007

Eine siebentägige Busreise mit Twerenbold und ihrem Luxuscar quer durch Deutschland zeigte uns Deutschland von einer neuen Seite.

Links

Nationalparks an der Ostssee

 

Twerenbold Bus
Abb. M.Th. wartet mit Grand Maman für den Aufstieg, der uns vorher nicht mitgeteilt wurde

Königsklasse heisst schöne Aussicht von der Bel Etage und Luxussitze. Ein Mensch im Rollstuhl und nur einem Begleiter kommt schwerlich die steile Treppe zum Bus hinauf GM war in guter Form und konnte dies mit unserer Hilfe bewältigen.

Nach Absprache mit dem Unternehmen nahmen wir unsere Schwiegermutter mit. Der Bus konnte nur durch steilen und engen Aufstieg getan werden, was für uns eine Ueberraschung war.
Das Programm beinhaltete eine Uebernachtung in Bad Kissingen, zwei Uebernachtungen in Schwerin, sowie drei Uebernachtungen in Bergen auf Rügen.
Als letzte Etappe musste noch in Halle (Vorort) eine Nacht verbracht werden.
Ein Höhepunkt war der Besuch der Insel Hiddensee sowie der Nationalparks Jasmund und Bodden.

Kreidefels Rügen
Abb. Kreidefelsen in Rügen
Siehe auch Rheinhard Museum in Winterthur

Seebrücke Sellin
Abb. Seebrücke in Sellin mit Lift

Der Lift bot uns eine Überraschung, denn er blieb stecken bei voller Besetzung.
Da keine Fenster da waren, wurde es etlichen Leuten übel.

Gerhard Hauptmann Gedenkstätte
Abb. Gerhard Hauptmann Gedenkstätte in Kloster auf Hiddensee

Zusammenfassung:
Wir schrieben einen Brief an Twerenbold, der bis heute (20.08.07) nicht beantwortet wurde.

—– Original Message —–
From: Ernst Maissen
To: info@twerenbold.ch
Sent: Sunday, July 22, 2007 4:39 PM
Subject: Ostseereise

Ernst Maissen
Saege 4
8852 Altendorf

Direktion
Twerenboldreisen
Baden

Betrifft: Busreise (Königsklasse??) vom 14.07-21.07 an die Ostsee

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte vorausschicken, dass ich nicht das erste Mal in Mecklenburg -Vorpommern war, dazu www.ernstmaissen.ch Subdomain Mecklenburg 2006.
Wir haben die Busreise gewählt, weil wir nicht voraussehen konnten, dass der Ablauf der Reise mühsam war.
Es sind nun zwei Punkte, die ich herausnehme.(Vorbehältlich einer genaueren Darstellung der Verhältnisse)
Ich habe vor etlichen Monaten mit ihrer Firma Kontakt aufgenommen um abzuklären ob ein Rollstuhlfahrer teilnehmen könne.
Bei der fraglichen Person handelt es sich um eine alte Dame Frau Jeanine Hoby, die bei Mithilfe noch etwas gehen kann.
Als wir dann in Kloten waren, haben wir bald gesehen, dass eine behinderte Person oder gar ein Mensch, der an den Rollstuhl gebunden ist total fehl am Platz war.
Der Bus musste per enge Stufen bestiegen werden.
Wir sind also sehr schlecht beraten worden.
Eine zweite Sache ist die Abänderung des Programmes. Der Chauffeur Ren O. kündigte eine Ueberraschung an. Es war dies ein Abstecher nach Berlin.
Es war nicht die einzige Abänderung des Programmes, wobei dieses teilweise recht vage gehalten war.
Wir mussten sehr früh am Freitag aufstehen, mit Abfahrt um 7 Uhr 30.
Die mecklenburgische Seenplatte wurde nur oberflächlich berührt mit Halt in Neubrandenburg.
Man hätte bei dem schönen Wetter z.B. nach Neustrelitz fahren können und den Leuten eine Kanalfahrt vorschlagen können.
Ich werde mich nun an den Schweizerischen Invalidenverband wenden und den Ombudsmann für Reisen.
Das Gespräch mit dem Ombudsman d.h. Frau Reichmuth war sehr frustrierend. Es kam mir die versunkene DDR wieder ins Bewusstsein.
Die bedeutete mir zuerst, dass Sie nicht mein Anwalt sei. Im übrigen sei es unsere Schuld zu wenig genau gefragt zu haben.
Wir ahnten ja nicht, dass Königsklasse Klettern bedeutet.
Immerhin versprach sie mir nach sehr mühsamen und entwürdigendem (in Mundart jemand herunterputzen), Gespräch dafür zusorgen, dass wir von Twerenbold eine Antwort bekommen würden.
Das Gespräch hat schon recht komisch begonnen indem wir Telephon 062 212 6660 zurückrufen mussten, um ihre Kosten tief zu halten.
Eine Ergänzung. Wir wurden in Berlin Zoo abgestellt, und während dreier Stunden dem Schicksal überlassen.
Eine oberflächliche Sache.

Ich stelle für uns einen Minderwert fest und eine Fehlberatung zum Bus.
Wir waren durch die übrigen Teilnehmer stark ausgegrenzt.
Ich werde Ihnen noch den Fragebogen ausgefüllt senden.
Meine Frau findet trotz allen Wirrnissen, dass Ren einer der besten Chauffeure war.
Für mich war er ein Alleinunterhalter. Vieles war oberflächliches Wissen Eine einzige Sache. Mecklenburg Vorpommern leidet unter starker Abwanderung. Es wurde eine Zahl von von 2.5 Mio. Einwohnern herum geboten. Zu DDR Zeiten waren es noch zwei Millionen anlässlich der Wende in den entsprechenden Bezirken. Heute sind es noch ca 1.6 Millionen. Es gibt Prognosen, die eine Zahl von 1.2 Millionen sehen.

Auf baldige Antwort hoffend
Ernst Maissen – Hoby
PS
Ich kann noch auf verschiedene andere Punkte eingehen. Möglicherweise hat es anderen Teilnehmern gefallen. Ich weiss auch nicht ob der Chauffeur die Abänderung der Route mit anderen Busgästen im Voraus besprochen hat. Es gab keine Abstimmung.

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